Gebäudeenergieberatung + Baubegleitung Regenerative Energien
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Energieausweise

Der Energieausweis weist die energetische Qualität des Gebäudes aus, erfasst allgemeine Gebäudedaten und stellt zudem die Ergebnisse der Bewertung über eine Effizienzklassen-Angabe zusammen.

Den Energieausweis gibt es in zwei Varianten, zum einen den Energieausweis auf Basis des berechneten Bedarfs (Bedarfsausweis), zum anderen den auf Basis des Energieverbrauches vergangener Jahre (Verbrauchsausweis). Welcher Energieausweis für welches Gebäude möglich bzw. erforderlich ist, hängt sowohl vom Gebäude und der Anlagentechnik an sich ab, als auch von der Vorlage korrekter Verbrauchsdaten.

 

Mit der EnEV 2014 steigen die Anforderungen an die Energieausweise ab 01. Mai 2014 deutlich. Darüber hinaus wird erstmals ein Bußgeldkatalog bei Zuwiderhandlungen eingeführt.

Sie sind sich nicht sicher, ob Sie einen Verbrauchs- oder Bedarfsausweis benötigen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

 

Für Fragen stehen Ihnen unsere internen Berater telefonisch unter 02871 487 074 zur Verfügung.

 

Folgende Neuerungen gelten seit dem 01.05.2014:

Energieausweis-Pflicht bei Verkauf und Vermietung

·       Vorlagepflicht bei einer Besichtigung

        (Kopie vorlegen oder deutlich sichtbar auslegen)

·       Vorlagepflicht auch ohne Besichtigung

        (unverzüglich nach Aufforderung des potentiellen Käufers/Mieters)

·       Übergabepflicht unverzüglich nach Abschluss des Kauf-/Mietvertrages

(15.000 € maximales Bußgeld für vorsätzliches oder leichtfertiges Nicht-Vorlegen bzw. Nicht-Übergeben des Energieausweises)

 

Pflichtangaben in Immobilienanzeigen (in kommerziellen Medien)

Falls bei Aufgabe der Anzeige ein Energieausweis vorliegt:

-     Art des Energieausweises: Bedarf oder Verbrauch

-     Kennwert des Energiebedarfs oder -verbrauchs

-     Wesentliche Energieträger für die Heizung (z. B. Heizöl)

-     Baujahr des Gebäudes

-     Energieeffizienzklasse laut Bandtacho

(15.000 € maximales Bußgeld für vorsätzliches oder leichtfertiges Weglassen der Pflichtangaben)

 

Pflicht der Registriernummer für Energieausweise

·       Der Energieberater hat eine Registriernummer bei der zuständigen Behörde zu beantragen

·       Der Energieausweis ist nur gültig unter Angabe der Registriernummer

·       Der Energieberater muss den Ausweis auch an die Behörde senden

(5.000 € maximales Bußgeld für den Aussteller, wenn die Registriernummer nicht eingetragen wird oder der Ausweis oder die Unterlagen für Stichprobenkontrollen nicht vorgelegt werden)

 

Stichprobenkontrollen von Energieausweisen

Die zuständige Kontrollstelle des Bundes prüft einen signifikanten Anteil aller in einem Jahr neu ausgestellten Ausweise.

·       Prüfung der Plausibilität der Gebäudedaten und der Ergebnisse (z. B. Energiekennzahl) und/oder

·       Prüfung der Richtigkeit der Gebäudedaten und Berechnungswege einschließlich der

        Modernisierungsempfehlungen auf Basis der Unterlagen und/oder

·       mit Einverständnis des Eigentümers: Prüfung vor Ort, ob Angaben über das Gebäude mit den Daten im

        Energieausweis übereinstimmen

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